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Unmerklich fast hatte sich die Liebe in Thomas behagliche Finnenhütte im Wintersteiner Wald geschlichen. Sie hatte angeklopft und ihr wurde Tür und Tor weit aufgemacht. Jetzt saß sie am Kamin und rekelte sich behaglich.

Thomas hatte der Liebesakt erschöpft. Sein Herz hämmerte wild. Und seine Liebe? Die kuschelte sich vertraulich eng an den schweren Männerkörper. Hätte er genug Kraft übrig gehabt nach seinem wilden Ritt, hätte er gewusst, dass ihn dieses Spiel geradewegs in die Hölle führen würde, wenn er es nicht beendete. Aber von dieser Erkenntnis war der coolkumpelnde Mann weit entfernt. So brachte er gerade mal ein: „Na, Vivi, altes Muster? Alles klar bei dir?“, über seine welkenden Lippen.

Ihre Antwort war ein Blick aus verliebten Rehaugen, der weiterer Worte entbehrte.

„Mein lieber Scholli, dich hat ´s ganz schön erwischt, was?“

Was sollte Vivi dazu sagen? Sie hatte Angst. Angst, das Falsche zu sagen. Oder war es einfach nur ihre Angst vor der Liebe? Denn wer liebt, ist verletzlich. Wer wusste das besser als Vivi? Sie wusste nicht, was Liebe war. In ihrem Elternaus ging es eher kühl zu. Ihre Großmutter war seit drei Jahren tot und seitdem hatte sie niemand mehr um sie gekümmert. Ihre Mutter wusste nicht einmal, in welcher Schulklasse ihre Tochter war. Stattdessen präsentierte sie ihr am Wochenende stolz ihren verheirateten Liebhaber.

 

  

Fortan gingen wir jede Nacht gemeinsam am Strand spazieren. Sanft plätscherten die Wellen zur Melodie unserer Herzen. Irgendwann wagte ich, meinen Arm um deine Schulter zulegen. Du ließest es zu. Nie werde ich unseren ersten Kuss vergessen. Wir standen einander gegenüber und sahen uns lange an. Ich streichelte deine Wange. Deine blonden Haare fielen in sanften Locken über deine Schultern. Das Blau deiner Augen war so rein und klar. Ich näherte mich deinen Lippen. Du öffnetest deinen Mund und schlosst die Augen. Nie habe ich köstlicheren Nektar getrunken, als von deinen Lippen.

Du warst so sanft. Nachdem ich ein halbes Jahr mit dir ausgegangen war und wir uns immer wieder leidenschaftlich küssten, gestattetest du mir endlich mehr. Ich nahm das Boot und wir fuhren im Mondlicht zu der kleinen Insel. Am Strand gaben wir uns einander hin. Ich spürte deine samtene Haut und die Wärme deines köstlichen Körpers. Deine Brüste waren so warm und weich, ihre Knospen glänzten im Schein des Mondes. Elena…

Dein Schoß war so feucht wie eine glitschige Auster und schmeckte genauso. Nach Meer. Du seufztest, als meine Zunge in dich eintauchte. Aus deiner süßen Gruft trat Meerwasser, die Gischt schäumte. Deine kleine Perle zuckte, als du kamst. Ich war im Paradies.

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